Episode II

Episode II 2016-02-22T10:34:02+00:00

Angriff der Doof-Krieger

Ja fein. Alles da, Garage, Kühlschrank, Members.
-Was fehlt?
Mehr Members, ist doch klar!
Aber wir sind nun mal die Nachos, und keine „Clan Dödelhans-CS-Kinder (DCSK) sucht Members für CS, Q3RA und Backstein-Mau-Mau. Pleaze dschoin #DCSK !!!“ Marktschreier. Im Gegenteil, wir legen es ja nicht drauf an, sondern wir erschweren sogar den Zugang neuer Members! Aber dazu später mehr…

Bislang waren ja nur Friends and Family Mitglieder, alles durch und durch Real-Life-Bekanntschaften (Cannot join #Reallife, Adress is banned : ). Das sollte auch erstmal so bleiben.
Das nächste Member, Rayman, lernten wir nach mehrfacher (damals noch erfolgreicher) Teilnahme an der „Frag-da-Lan“ kennen. Da er ein Meister-Orga der ersten Stunde ist und seine Sache sehr ernst nimmt (*hüstel*), war unser erstes Treffen eher STASI – mäßig. Auf Schimpfen irgendwelcher CS-Kids ob unserer überleeeeegenen Kampftechnik (immer mitten in die Fresse rein), musste er kontrollieren ob bei uns nicht Cheat-technisch etwas faul ist im Staate Dänemark. Nach Ende des Spiels war klar: „Die cheaten nicht, die sind einfach gut“

Noch eine kleine Weile dauerte unsere Ruler-Phase. Mehrmals machten wir den ersten Platz, selten waren „Taktik-Besprechungen“. Zumindest gingen sie fast nie über „Einfach umschießen!“ hinaus. Damals reichte unsere gemeinsame Energie , Dynamik und Daddelfreude noch um alle umzuknallen („Nenn‘ dich nach was zu Essen und du gewinnst immer“ – Gul Dukat).
Naja, manchmal waren unsere Gegner auch nur blöd, wie man Architekts Gesichtsausdruck ansah, als er fröhlich von den Sitzplätzen einiger zukünftiger „Opfer“ zurückkam. „Die kennen de_prodigy nich! Das wird lustig! Lass noch schnell einen bauen…“
Und der Rayman, der war immer voll nett zu uns, der hat uns einmal sogar Nachos geschenkt (ja doch, einfallsreich). Leider ohne Dip, aber man kann ja nicht alles haben.
Dann haben wir noch gecheckt das der Ray voll gut war in UT, das ja niemand von uns spielte oder mochte :. Wie und wann wir ihn schließlich aufgenommen haben entzieht sich mittlerweile meiner Kenntnis, ich weiß nur noch es gab die übliche „Sollen wir, sollen wir nicht – Diskussion“

„Sollen wir?“
„Ja“
„Nein“
„Was? Wie?“
„Is‘ der gut in CS?“
„Seit wann nehmen wir Leute wegen Daddel-Skill auf?“
„Eher Party-Skill“
„Den hat der Ray“
„Ok, bin dafür“
„Ok“
„Aufnehmen, auswringen!“
„Wie? Was?“

Gut, so hatten wir noch wen um ins TOR3 zu gehen und jemand der gute Plätze für die FDL besorgen kann, hehe. Außerdem ein Auto zum Basteln. Ray, du solltest noch mal gegen die Leitplanke donnern, ich glaub der Architekt fand das voll kuhl so fahren so n8s so br8 zum appholen : So zerbeultes Auto so, kuckt ganz traurig 🙂

Das reicht für’s erste, dachten wir uns. Und außerdem: Wie viele andere Bescheuerte mag’s wohl noch geben die sich uns freiwillig anschließen? Hof und Haus verkaufen, die Magd pfänden und ihre Leber den Anonymen Alkoholikern zur Anschauung verkaufen, nur um sich die teuren Aktiv-Boxen leisten zu können mit denen man auf der nächsten „Head-Phones-only“ LAN das „Nacho.wav“ mit über 100 db genießen kann… (Und alle…!)

Aber im IRC laufen ja genug Spinner rum (ja, die laufen tatsächlich!), also findet sich ganz von allein einer der mitmacht beim großen Nacho „Mach-mal-nen-Kreis-Boogie“. Und beim Monheimer Nachbar-Clan „UFL“ waren noch brandheiße Eisen auf Lager. So z.B. die FrAgMaChInE (ja, diese GROß / klein Geschichte ist wichtig), kurz und schmerzlos fraggy, im IRC immer für einen PK-Kick und in der Garage für einen Headshot zu haben. Aber meist verteilt er sie, mit der AK war der fraggy schon in Urzeiten nicht zu schlagen.

Aber halt halt, nicht so schnell mit den jungen Urzeitkrebsen. Wie und wann haben wir die Fraggurke eigentlich aufgenommen? Ja das weiß heute auch keiner mehr so genau, außer der liebe Herr Gott, aber der geht ja nie ans Telefon. Außer gestern Abend, aber ich schweife ab.
Irgendwann kam dann der fraggy natürlich auch mal inne Garage, wie sich das gehört, anfangs nur als UFL Gastspieler damit wir ihm was beibringen konnten, später als feste Größe im Daddel-Kader. Naja und mit der Zeit wurden dann die Stimmen lauter, dass wir ihn ja wohl auch einfach aufnehmen konnten, wenn er eh schon da is‘ (manchmal saß er von einem Daddel-Wochenende zum nächsten ganz allein in der kalten dunklen Garage, nur um seinen Platz zu behalten, bekleidet nur mit Laub das er im Garten aufsammelte).
Gesagt, getan, aufgenommen.

„Wer?“
„Noch einen?“
„Fragmachine“
„Oh lieber nicht, das klingt gefährlich“
„Wir haben doch schon diesen Ray-dings-bumms da…“
„Dann haben wir ja schon Zwei die gefährlich klingen.“
„Wer, wie, was. Wieso, weshalb, warum…“

Ein Daddel-Wochenende nach dem anderen zog ins Land („Monheim-Land-DSL: ordern sie ihren Timeout noch heute!“), und immer wieder mal waren neue Gesichter dabei. Clan-Freunde, LAN-Freunde, RL-Freunde (Für alle CS-gestörten realitätsfernen Amokpupser: Real-Life ist gemeint und nicht Rocket-Launcher!), sie kamen und gingen.
Nur einer saß immer am Eingang, brav, schrie nicht rum, wusste (fast) alles und rauchte einem nix weg: Mr.Bungle oder TCLGh0d oder Lam05 (Name v. d. Red. geändert).

„Und der Bungle, der is‘ auch voll breit!“ (Gul Dukat, irgendwann 2000)

Jaja, lustigerweise obwohl er damals wirklich immer nur an der Tür saß und ein bisken daddelte, ein bisken surfte und idlete…
Aber irgendwann endete natürlich auch das, und aller aller aller spätestens nach der Nachos-Tour nach Holland Sylvester 2000 gehörte der Bungle zum Harten Kern.
Mit dem konnte man um 6h morgens noch Pferde stehlen oder Pfannkuchen essen!
Mit ihm und dem Nacho Bot-Netzwerk sollte man sich nicht anlegen (Nick-Diebe und Channel-Vollsabbeler aufgepasst!), wahrscheinlich kann man danach nicht mal mehr im IRCnet Fuß fassen.
Und welchen Spiderman Release man sich ziehen sollte weiß der Bungle auch immer (Natürlich auch welchen Gina Wild Film es sich lohnt zu saugen: Alle! 🙂

„Bungle! Mach das das wieder geht!“
„Was?“
„Das.“
„Das geht nicht, weil: [komplizierte und lange Erklärung hier einsetzen]“
„…“
„[komplizierte und lange Erklärung der Erklärung hier einsetzen]“
„Bungle! Mach das das wieder geht!“

In der damals noch heißen CS-Phase (na ihr wisst schon, als das Daddel noch wirklich Spaß gemacht hat), lobpreiste unser lieber Metzgerr einen Studiums-Kollegen (aka Kommilitone, das kling aber eher wie was zu Essen), der „mindestens zwei Stunden am Tag Counterstrike spielt“: Hellkind. Naaaa, den sehen wir uns doch mal an, dachten wir… Mehr Leute fürs CS-Team sind immer gut! Ein paar mal haben wir dann mit ihm in Metzgerrs Bude gedaddelt, feiern waren wir auch, also alle wichtigen Kategorien erfüllt. In der Garage war dann die Nacho-Gemeinde (die ja auch gefragt werden will) ebenfalls einverstanden. Seine „Äpfel statt Berge Süßkram“ und „Wasser statt Alkohol“ („Geht das überhaupt?“ „Bekommt man da keinen Entzug?“) – Ernährungstechnik kam uns allen zwar zu Beginn etwas seltsam vor, aber wir Nachos sind in der Einstellung schon immer sehr liberal gewesen.
Wir tolerieren nämlich sogar Nichtraucher!
Nachdem er ein, zwei Partien Diablo 2 gespielt hatte und CS nicht mehr so richtig rockte, war auch er dem „Kill-Kill-Kill-Kill-LVLup-Kill-Kill-Kill…“ verfallen. Erst mit LoD und dem Ausufern des „Itemfinden“ schien Hellkind seine wahre Bestimmung gefunden zu haben: Alles haben!

„If an Item doesn’t show up in the Hellkind-Archives, it does not exist!“

Wo wir grad beim D2 daddeln wären. Damals, ja, damals (Erste Halbzeit 2001 ungefähr) waren ’ne ganze Menge „Bekannte“ im Battle.net unterwegs, die die Bobazone unterstützen (nochmals thx) und unseren IRC-Channel füllten. Dank euch ekligen Idlern! (Nur so nebenbei). Ein besonderer unter ihnen war der gute Buhl, und so dauerte es auch nicht allzu lange bis wir ihn aufgenommen hatten.
Warum besonders? Naja kann ich jetzt auch nicht mehr so genau sagen, aber die meisten anderen waren halt im Vergleich Schnuffis (oder doof) oder fingen irgenwann an lästig zu werden (oder doof). Er war unser einziges „Online-Member“ (also jemand den wir nur online kennen), allerdings nur bis er das erste mal in die Garage kam :

*buhl gibt boba einen keks
<boba> juhu
* buhl legt noch einen kakao dazu
<boba> woa
<boba> willst du mich heiraten ? =)
<buhl> ne, du mich? =)
<boba> vielleicht…..
* buhl slaps boba around a bit with a large trout
<boba> aua
<boba> 🙂
<buli> ihr mögt euch heute aber

Mit Diablo 2 kam aber auch… die Angst! Angst zerquetscht, verhauen, angebrüllt oder ver… (schlimmeres eben) zu werden. Der Maschmelo kam in die Garage! Und zuerst mit ihm ein monströser Riesen-Stuhl (eigentlich eher ’ne Couch), der für extremen Platzmangel sorgte.
Nach laaangen D2 Daddeleien und lustigen Lach und Sach Geschichte wurde es natürlich auch Zeit „den Stinker“ aufzunehmen. Ihn haben wir für „Glücksfälle“ in petto. Ich kenn wirklich keinen der zwei Stones of Jordan in kurzer Zeit einfach so gefunden hat! In ’ner Kiste sogar! Naja und die Nargila ist halt auch geil 😉

„Tja Niels, da siehste’s mal: Dein Gemüse-Börger ist es was dich so einsam macht!“

Niels. Anthrax. Eris-irgendwas. Illuminat und Weltverschwörungstheoretiker. Und Vegetarier (die sind eh die schlimmsten, aber der Buhl is‘ ja auch einer, also geht das wohl ok). Naja, falls er die Verschwörer nicht aufdecken kann, die die Weltherrschaft übernehmen wollen, macht nix. Da die Weltherrschaft ja ohne Kenntnis der Bevölkerung (Pöbel) schon seit 1996 in der Hand der Nachos (Ruler-ohne-wenn-und-aber) ist, werden wir das Kind schon schaukeln!
Achja, DU HAST NIX GESEHEN!

Sonst kommen wir vorbei und hauen dich putt! Der Maschi und der Custus zerquetschen dich, der Bungle hacked deinen Rechner und der Diablo pullert in dein Zimmer!

Ja der! Er! Es! Es redet viel (Schmu) und macht viel (Schmu). Auch er schwappte mit Boba’s Diablo 2 Rekrutierungs Aktion zum LoD Release zu uns (achja der Gute hieß schon Diablo bevor Diablo 2 rauskahm, nur zur Info). Und wie das Gesetz sagt: Einmal Garage, immer Garage! Wer einmal Blut leckt will noch mehr!
Unser Wuschelkopf (ok ok ok, mittlerweile war er beim Frisör) ist auf jeden Fall Meister im Schmu-Labern ohne Ende und am Stück. Ehrlich! Sogar mehr als der ganze beschissene, verfickte, kaputte, hoffnungslos-verlorene, nicht-mehr-zu-rettende Nacho-Rest.

Autor: Starbuck

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